Gebrannte Mandeln vom Kugelgrill

Wenn in Düsseldorf schon mal der Schnee an einem Adventssonntag fällt, dann muss man auch etwas passendes machen. Und was passt besser zur Weihnachtszeit als gebrannte Mandeln? Vor einigen Jahren habe ich bereits mal gebrannte Mandeln auf dem Herd gemacht, aber ich wollte es schon länger mal am Grill probieren. Also habe ich den Grill in unserem verschneiten Hinterhof angefeuert.

Aufgrund der Kälte habe ich einen komplett gefüllten Anzündkamin verwendet. Während dieser durchglühte, habe ich die Zutaten zusammengestellt. Viel braucht es nicht:

  • 1 gusseiserne Pfanne
  • 400 g Mandeln mit Schale
  • 400 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Zimt
  • 2 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Kardamon
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken

Der Grill wird in zwei Zonen eingeteilt, damit die Pfanne später von der direkten Hitze genommen werden kann. Die Gusseiserne Pfanne wird direkt über der Glut platziert und ein paar Minuten aufgeheizt, damit sie gleichmäßig heiß wird.

Zucker und Gewürze werden miteinander vermischt und mit dem Wasser in die Pfanne gegeben. Nun lässt man die Mischung kurz aufkochen, ohne sie zu verrühren.

Nun werden die Mandeln hinzugegeben und unter ständigem Rühren erhitzt, bis die Flüssigkeit ganz verkocht ist.

Dann ist der Zucker allerdings noch sehr grob und klumpig auf den Mandeln. Deshalb verschiebt man die Pfanne nun in den indirekten Bereich und rührt weiter, bis der Zucker wieder zu schmelzen beginnt, so bekommt man wunderschön glänzende Mandeln.

Die Mandeln müssen dann zum auskühlen auf ein Backblech mit Backpapier gegeben werden. Damit nicht alles zu einem klumpen aushärtet, zieht man die Mandeln mit zwei Gabeln auseinander und verteilt sie zum Auskühlen auf dem Blech.

Um den karamellisierten Zucker wieder aus der Pfanne zu bekommen, füllt man die Pfanne einfach mit Wasser und stellt sie wieder in den direkten Bereich. Das kochende Wasser löst den Zucker auf und die Pfanne wird automatisch wieder sauber.

Fazit: Die Mandeln schmecken mindestens genauso gut wie auf dem Weihnachtsmarkt, auch wenn es durch den ganzen Aufwand auch nicht wirklich günstiger ist. Aber alleine für das Erlebnis im Schneegestöber am Grill zu stehen, hat es sich schon gelohnt.

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